1 – Die Ordnung der Dinge, 2006/9, narrative Objekte
Die Beschäftigung mit Ordnung im Allgemeinen und der Beobachtung von persönlichen Ordnungsgewohnheiten führten zur Konstruktion dreier Charaktere. Diese fiktiven Reisenden, deren Wege sich in einem Hotel treffen, werden mit jeweils einem Koffer repräsentiert.

2 – Hausgelebt, 2008, m/ Charlotte Erckrath
Hausgelebt ist die installative Inszenierung einer fiktiven Geschichte in einem leerstehenden Einfamilienhaus. Zu finden sind merkwürdige Objekte und Spuren, deren Bedeutung Rätsel aufgibt. Im Kern gibt ein Modell Aufschluss über den ursprünglichen Zusammenhang der vorgefundenen Dinge. Doch wer es angefertigt hat, bleibt unklar.

3 – Die Dadaistische Schießbude, 2009
Die Idee der Schießbude ad absurdum. Man kann hier nichts gewinnen. Die Poesier der ratternden Maschine ist das eigentliche Programm. Am Ende fällt ein Schuss, das Licht geht aus und die Vorstellung beginnt.

4 – The Man Who Took Himself For Another, 2010
The Man Who ist die installative Inszenierung einer fiktiven Geschichte. In deren Zentrum steht eine Fotografie ungewissen Ursprungs, auf der ein an einer Treppe angebrachter mechanischer Apparat abgebildet ist. Unterschiedliche räumliche Ebenen verdichten sich mit Objekten in der Imagination des Betrachters zu Fragmenten der Geschichte.

5 – Raumfragmente, 2011/12, m/ Magnus Sönning
In einer auf den Abriss wartenden Einkaufspassage werden zwei kleine Ladenräume aus ihrem architektonischen Kontext entfernt, indem die Oberflächen aus dem Gebäudekorpus behutsam herausgelöst werden. Einer der beiden Räume wird archiviert, verpackt und geht auf reisen, um als Ausgangsbasis für eine weitere Rauminstallation zu dienen. Der Zweite - der Ad-hoc-Raum - wird in einen Ausstellungsraum transloziert, bis auch dieser Teil des Areals abgerissen wird.